Clubsteak an gebackenen Kartoffelscheiben, gedünsteten Frühlingszwiebeln und Knoblauchbutter

Wir lieben Steaks. Allerdings hatten wir schon mehrmals das Problem, dass selbst (anscheinend) hochwertiges Fleisch nicht sonderlich zart, sondern eher zäh und ungenießbar war. Das ärgert einen, wenn man richtig viel Geld für ein besonderes Stück Fleisch ausgibt. Neulich haben wir im Angebot ganz wunderbare Clubsteaks von ja! Natürlich gekauft, die ich aber in den Tiefkühler gegeben habe, da wir zu unseren Familien nach Salzburg bzw. Bayern gefahren sind. Mitte der Woche sah ich diese im TK wieder und ich hab sie ins Null-Grad-Fach gelegt- ich taue immer sehr langsam auf, es dauert dann zwar zwei Tage, aber es bleibt schön zart. Ansonsten finde ich, dass gutes Fleisch nicht viele Gewürze braucht, ich verwende nur etwas frisch gemörserten Pfeffer und etwas Fleur de Sel. Ich habe dieses Mal überhaupt nur Salz und Pfeffer verwendet, obwohl ich eigentlich recht gerne mit Gewürzen koche. Das Fleur de Sel hat mir meine Cousine geschenkt, denn sie ist mit einem Franzosen aus der Bretagne verheiratet und nimmt regelmäßig bei Besuchen in Frankreich Salz mit. Dieses verwende ich nur, wenn ich das Salz irgendwo drübergebe- also nicht, wenn ich es mitkoche. Ihr solltet hierbei Zeit zum Marinieren von etwa zwei Tagen einplanen. Uns schmeckt das Fleisch so am besten. Der Herr Anton hat sich natürlich auch sehr gefreut, dass es einen seiner Lieblinge gab…wobei: in zwei Tagen hat er Geburtstag….was ich dann wohl koche? 🙂

Für zwei Personen benötigt ihr:

  • 2 Clubsteaks
  • etwas Pflanzenöl
  • 2 Rosmarinzweige
  • 1 EL Butter
  • Kartoffeln- Menge nach Belieben
  • etwas Öl
  • 50g weiche Butter
  • 1 größere Knoblauchzehe
  • Frühlingszwiebeln
  • etwas Butter
  • Fleur de Sel
  • frisch gemörserter/gemahlener Pfeffer

Zwei Tage, aber mindestens einen Tag vorher die Steaks in einem Gefrierbeutel mit etwas Öl und den Rosmarinzweigen einlegen und im Kühlschrank lagern. Man kann hierbei natürlich das Öl seiner Wahl nehmen. Nicht salzen oder Pfeffern. Rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen und auf Raumtemperatur bringen. Wenn das Fleisch zu kalt ist, zieht es sich beim Braten zusammen.

Ein bis zwei Knoblauchzehen schälen und dann fein reiben. Mit der Butter mischen und salzen, kaltstellen.

Die Kartoffeln in etwa dicke Scheiben schneiden, etwa 5mm dick. Auf ein Backblech Backpapier geben und die Scheiben drauf nebeneinander verteilen Die Scheiben einfach mit etwas Öl bepinseln und bei 200 Grad Umluft backen, bis sie weich und leicht gebräunt sind. Hernach die Kartoffeln einfach ausschalten. Diesen Schritt bitte so planen, dass die Kartoffeln schon etwa 10 Minuten ausgeschalten sind, wenn man mit dem Steak beginnt. Ansonsten gart das Steak im heißen Rohr, zu sehr weiter und es wird durch und somit knochentrocken.

Die Steaks vom Öl abtropfen lassen, in wenig Fett in einer sehr heißen Pfanne von beiden Seiten bis zum gewünschten Garpunkt braten lassen. Am besten das Fleisch mit den Fingern „befühlen“, wie durch es ist. Als Faustregel gilt: wenn das Fleisch so weich wie die Lippe ist, ist es englisch, wenn es so weich wie die Nasenspitze ist, dann medium und wenn es so hart wie die Stirn ist, ist es durch. Zwischenzeitlich eine Tarteform mit ausreichend Alufolie auslegen und die Steaks darauf legen, in die Alufolie einwickeln und im ausgeschaltenem Rohr rasten lassen.

In der Zwischenzeit die Frühlingszwiebeln putzen und zwei Mal auseinander schneiden. Etwas Öl in der Pfanne erwärmen und die erstmal nur den unteren weißen Teil langsam bei kleiner Hitze von allen Seiten braten. Den oberen grünen Teil zur Seite stellen und nur zum Schluss etwa eine Minute hinzugeben, bis auch diese weich sind, mit Salz und Pfeffer würzen.

Das Steak aus der Folie nehmen, falls gewünscht in Tranchen schneiden und mit Fleur de Sel und frisch gemörsertem Pfeffer würzen, die Kartoffeln ebenfalls mit etwas Fleur de Sel und Pfeffer würzen und nach Belieben anrichten.

Gutes Gelingen und an Guadn!

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