Rösti mit Avocado-Lachstatar

Als Kind wollte ich immer Kartoffelpuffer machen, weil ich mir die so unglaublich lecker vorstellte. Leider hat meine Mama die noch nie gemacht, weil es in der bosnischen/jugoslawischen keine Kartoffelpuffer gibt, dementsprechend misslangen sie immer. Schließlich freundete ich mich mit denen aus dem Tiefkühler an, und bei denen blieb es auch. Jahrelang. So oft isst man ja keine Röstis und wenn, ja dann taten es eben die Fertigen allemal. Bis ich Herrn Anton mal ein englisches Frühstück zubereiten wollte, denn dazu braucht es natürlich hash browns. Nach vielen Rezepten stieß ich auf das einfachste Rezept überhaupt, da man eigentlich mit sehr wenigen Zutaten auskommt. Man braucht keine Eier, kein Mehl oder sonstige Bindemittel. Ausserdem ist Räucherlachs mit Rösti sowieso ein Klassiker. Auch für Freunde habe ich die Rösti als Vorspeise gekocht, sie waren begeistert. 🙂

Für die Röstis braucht ihr:

  • pro Puffer (je nachdem, wie viele ihr machen wollt) eine handgroße Kartoffel
  • Salz
  • Muskatnuss (wenn ihr keine habt, macht es auch nichts, es wird nur feiner mit dem Muskat
  • 3 EL Öl/Butter
  • Pfanne mit Deckel

Die Zubereitung ist denkbar einfach: ihr reibt die Kartoffeln mit einer Küchenreibe klein. Die geriebenen Kartoffeln gebt ihr in ein Sieb und salzt das Ganze, und lasst es etwa eine Viertelstunde stehen. Immer wieder umrühren. Danach einfach Fett nach Wahl in eine Pfanne geben und erhitzen. Zu den Kartoffeln etwas geriebene Muskatnuss sowie gemahlenen Pfeffer rühren. Eine Handvoll von den Kartoffeln gut zwischen den Händen auspressen (wirklich fest, keiner mag matschige Röstis), etwas flachdrücken und die Röstis ins heiße Fett legen. Wenn alle Laibchen in der Pfanne sind, drückt ihr die Puffer mit einem Pfannenwender etwas flach und gebt den Deckel der Pfanne drauf und lasst das Ganze 4-5 Minuten bei kleiner HItze braten. Hernach nachsehen, ob die Röstis schon auf einer Seite knusprig sind und dannach drehen und fertig backen. Unbedingt auf einem Küchentuch austropfen lassen, ansonsten isst man einfach mehr Fett als nötig. 🙂

Für das Räucherlachs-Avocado-Tatar (2 Personen) benötigt man:

  • 1 kleine Avocado oder eine halbe große Avocado
  • 150g Räucherlachs
  • 1/3 Salatgurke
  • 1/2 Bund Koriander (stattdessen Schnittlauch, wenn man Koriander nicht mag)
  • den Abrieb einer halben Biozitrone
  • den Saft einer halben Zitrone
  • Salz/Pfeffer

Den Räucherlachs, die Gurke und die Avocado in möglichst dünne Streifen und dann in möglichst kleine Würfel schneiden. bei der Avocado geht das am besten, wenn ihr die Hälfte der Avocado ohne Kern nehmt, und direkt mit der Schale in die Avocado reinritzt und dann mit einem Löffel die Würfel vorsichtig rausholt. Den Koriander hacken, die Zitrone abreiben und auspressen. Alles vorsichtig vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu habe ich einen einfache Dip gereicht:

  • 100ml Sauerrahm/Schmand/Saure Sahne oder Jogurt
  • 150g Topfen/Quark
  • eine große Knoblauchzehe
  • Salz/ Pfeffer

Den Jogurt mit dem Topfen mischen, den Knoblauch mit einer feinen Reibe reiben und dazugeben, abschmecken und umrühren. Ich reibe den Knoblauch lieber, da ich finde, dass er feiner schmeckt als gepresst.
Gutes Gelingen!

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