Mein Ostermenü 2015

Ostern verbringen wir grundsätzlich in Bayern bei Herrn Antons Familie, das liegt vor allem daran, dass meine Familie eher atheistisch veranlagt ist. Dennoch bin ich in Österreich, mit Österreichs Kultur und mit seinen vielen tollen Feiertagen aufgewachsen, und ich finde ja, man muss die Feste feiern, wie sie fallen. Meine Mama war übrigens so toll, für mich Ostereier zu färben, als ich ein Kind war, eben weil das alle anderen Kinder auch hatten, obwohl sie eine Atheistin ist. Genauso haben wir Kinder Geschenke zu Weihnachten bekommen (und bekommen heute noch welche), weil sie nicht wollte, dass ich mich als Aussenseiterin fühle, wenn nach den Weihnachtsferien meine Klassenkameraden erzählen, was sie nicht alles bekommen haben. Natürlich könnte man behaupten, dass es doch schön ist, wenn eine gewisse Diversität herrscht und überhaupt, dass man sich nichts aufzwingen lassen muss, aber ich persönlich finde es großartig, dass meine Mutter mir beide Kulturen nahegebracht hat. Na, jedenfalls, um auf das eigentliche Thema zurück zu kommen, sind wir über die Osterfeiertage bei Herrn Antons Familie und da kann ich natürlich keine Küche für mich einnehmen. Aber ein Ostermenü musste dennoch gekocht werden, schließlich ist es der erste große Feiertag, seit ich diesen Blog wirklich betreibe. Also bat ich meine liebe Freundin Jenny (sie hat einen wunderschönen Blog, weil sie nämlich fotografiert) und ihren Freund Stefan, zu uns zu kommen, damit sie die Fotos macht. Ich finde ihre Fotos ganz großartig und natürlich sind die Fotos fürs Ostermenü etwas ganz Besonderes und viel besser als die Üblichen von mir- ich hoffe, ihr freut euch genauso drüber wie ich. Selbstverständlich haben wir auch das Gekochte danach verspeist, und ich behaupte einfach mal, dass es ihnen auch gemundet hat. 🙂

Ich habe tatsächlich lange überlegt, was es denn nun geben soll… und ich warf die Ideen ein paar Mal um, weil ich mich einfach nicht entscheiden konnte. Herr Anton und ich haben vor ein paar Monaten eine Doku über den Wiener Naschmarkt gesehen, und da hat ein persischer Gewürzhändler, der auch Trockenfrüchte hatte, ein Rezept aus seiner Heimat verraten, nämlich persisches Huhn mit Berberitzen. Irgendwie hat mich dieses Gericht verzaubert, ich wollte es unbedingt bald nachkochen. In einer anderen Sendung habe ich dann ein Rezept für persischen Reis gesehen. Obwohl ich wirklich kein Freund von Reis bin- der in Sushi und in asiatischen Gerichten reicht mir, auf die Idee großartig Reis selbst zu kochen- nahm ich mir auch hier vor, diesen mal zu probieren. Bei der Nachspeise war es klar, dass es DEN Schokoladenkuchen überhaupt geben musste- warum und wieso lest ihr dann beim Post. 🙂 Auch bei den Vorspeisen habe ich echt lang überlegt, aber schußendlich doch noch etwas gefunden, das wunderbar geschmeckt hat und noch in der Saison ist. 🙂

Hier seht ihr schon ein paar Fotos, die Rezepte folgen dann tageweise: heute gibt es das Dessert, morgen die Hauptspeise und übermorgen, am Gründonnerstag dann die Rezepte für die beiden Hauptspeisen: so viel verrate ich schon: die Suppe wird herrlich grün, denn es ist eine Kresseschaumsuppe, als warme Vorspeise gab es gebackene Schwarzwurzeln auf Vogerlsalat.

Hier sind die Rezepte von meinem Ostermenü:

Kresseschaumsuppe

Gebackene Schwarzwurzeln auf Vogerlsalat mit Ziegenfrischkäse und Polentastreifen

Persischer Reis mit zweierlei Spießen, Berberitzen und Koriandermöhren

Schokoladenfondant kuchen und Macarons

Viel Spaß beim Nachkochen, ihr Lieben und frohe Ostern euch und euren Liebsten! ❤

Leni

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