Clafoutis aux cerises

Im Gymnasium hatte ich mir als zweite Fremdsprache Französisch ausgesucht, nicht Latein. (Ob das im Nachhinein gescheit gewesen ist, sei mal dahingestellt.) Jedenfalls kam eines Tages unsere Französischprofessorin mit genau diesem Kuchen in die Klasse, wir sollten doch mal probieren, wie ein typisch französischer Kuchen schmeckt. Ich weiß noch, dass sie dafür Schattenmorellen aus dem Glas  und Dosenpfirsiche verwendet hat. Ich fand auch diese Kombination ausgesprochen gut, man kann durchaus auch anderes Obst dafür verwenden. Meine damalige Professorin hat uns auch das Rezept kopiert, aber natürlich hab‘ ich das dann verloren. Ein paar Jahre später kam mir diese Kuchen wieder in den Sinn und ich habe Mamma Google befragt und war echt froh, dass ich das Rezept wiederfand.

Wenn ihr mal eine Schnelle Nachspeise machen mögt, versucht mal diesen Kirschkuchen, in 25 Minuten steht er nämlich schon am Tisch. Mir persönlich schmeckt er lauwarm und kalt. 🙂 Am liebsten essen den Clafoutis mit einem Löffel aus der Form raus- wie auch in Frankreich. Wenn ihr ihn in Stücke schneiden wollte, empfehle ich, Backpapier zu verwenden, so lässt er sich einfach rausholen. 🙂

Ihr braucht für eine volle 24-er Tarteform:

  • 500g Kirschen
  • wenn man mag: 4cl braunen Rum
  • 40g zerlassene Butter und etwa einen Teelöffel zum ausstreichen der Form
  • 4 ganze, große Eier
  • 200ml Milch (ob Vollmilch oder Halbfett ganz egal)
  • 100g Mehl
  • 70g Zucker
  • 1 Vanillezucker
  • eine Prise Salz

Die Kirschen entkernen, außer ihr habt ein ganz besonders inniges Verhätnis mit eurem Zahnarzt ;-). In einen Tiefkühlbeutel die entkernten Kirschen mit dem Rum mischen, verknoten und etwa eine halbe Stunde stehen lassen.

Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Das Mehl mit dem Salz mischen und in die Schüssel geben, dies dann verühren. Mit der Milch aufgießen und einfach zu einem homogenen Teig vermengen.

Die Tarteform ausbuttern, den Teig hineingießen und die Kirschen einfach hineinstreuen.

Die ersten zehn Minuten auf 200 Grad Umluft backen, hernach noch etwa 15 Minuten auf etwa 180 Grad Unter/Oberhitze fertig backen.

Wenn man mag, kann man noch Vanilleeis oder Vanillesauce dazureichen- ich bin da ganz puristisch. 🙂

Frohes Nachbacken!

Leni

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